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Analog resisitive Whiteboards

Beispiel für ein analog resistives Board: SMART Board von SMART Technologies
Beispiel für ein analog resistives Board: SMART Board von SMART Technologies
"Dummy Stifte" mit Ablage beim SMART Board
"Dummy Stifte" mit Ablage beim SMART Board

Die Oberfläche dieser Boards bestehen aus zwei Kunststofffolien, die selbst wiederum mit einem Gitternetz aus Leiterbahnen einseitig beschichtet sind. Durch diese Leiterbahnen fließt ständig schwacher Strom, der einem entsprechenden Widerstand ausgesetzt ist. Zwischen den beiden Folien befindet sich eine sehr dünne Isoliermembran, die die Berührung der beiden Folien verhindert. Wird nun mit dem Finger oder mit Hilfe eines Gegenstandes Druck auf die Boardoberfläche ausgeübt, entsteht am entsprechenden Punkt ein Kontakt zwischen den beiden Folien und daraus resultiert eine Art Kurzschluss. Diese Änderung des Widerstandes wird registriert, an die Software weitergegeben, als Befehl oder Aktion interpretiert und die entsprechende Funktion aufgerufen.

So lassen sich damit alle Arten von Computeranwendungen über das interaktive Whiteboard steuern. Zum Schreiben oder Zeichnen kann entweder der Finger oder jeder festere Gegenstand genutzt werden, der als Stift in Frage kommt, nicht aber die Folienoberfläche beschädigt. Die Hersteller dieser Technologie haben dafür eigene "Dummy-Stifte", die z. B. farbig gekennzeichnet sind und durch das Herausnehmen aus der entsprechenden Stiftablage einen Kontakt auslösen, der in der Software die entsprechende Farbe und die Stiftfunktion für das Zeichnen und Schreiben aktiviert.

Die rechte Maustastenfunktion ist bei dieser Boardvariante nur über eine Sondertaste am Board aufrufbar. Zudem ist eine schwebende Mausfunktion und das Auflegen von Handballen und anderen Zeichenhilfsmittel (z. B. Tafellineal) nicht möglich.

Vertreter dieses Boardtyps sind z. B. das SMART Board von SMART Technologies, das TeamBoard und das iQBoard.