Trigonometrische Whiteboards
Trigonometrische Boards basieren auf Laser-, Ultraschall- oder Infrarot-Technologie. Die Oberfläche des Boards ist dabei sekundär. So gibt es Systeme, die mobil und unabhängig an jeder Oberfläche angebracht werden können, die sich für Präsentationen eignet (z. B. eBeam von Legamaster).
Alle Boardtypen dieser Art benötigen für die Eingabe jeweils einen besonderen Stift. An den Seiten bzw. den Eckpunkten der Boardoberfläche befinden sich entsprechende Empfänger, die das Infrarotlicht oder die Aussendung des Ultraschallsignals in ihrer Position erkennen und diese entsprechend an die Software weitergeben.
Eine ebenfalls zu dieser Technologie zählende Lösung ist die Verbindung aus einer im Beamer befindlichen Kamera und einem dazu gehörenden Infrarot-Stift, den die Kamera erkennt und die Position an die Software weitergibt. Ein Anbieter einer solchen Lösung ist beipielsweise die Firma Kindermann.
Bei den trigometrischen Boards muss besonders darauf geachtet werden, dass die Verbindung zwischen Sender (Stift) und Empfänger nicht unterbrochen wird, da sonst die Systeme die Stiftpostition nicht mehr berechnen können.
Vertreter dieser Boardart sind z. B. das Starboard der Firma HITACHI und das eBeam System der Firma Legamaster. Das Whiteboard des Herstellers Qomo Hite Vision, das im digitalen Lehrmittelkonzept Stiefel Interaktiv Verwendung findet, basiert ebenfalls auf Infrarottechnologie.


