Sep15
Neue Technologien in Reinickendorf: Die Carl-Bosch-Schule schafft die Kreidetafeln ab
(PM) Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung teilt mit: Heute gab Berlins Staatssekretärin für Bildung, Jugend und Familie, Claudia Zinke, gemeinsam mit dem Reinickendorfer Bezirksbürgermeister, Frank Balzer, und der Bezirksstadträtin für Schule, Bildung und Kultur, Katrin Schultze-Berndt, den Startschuss für ein Projekt mit interaktiven Whiteboards an der Carl-Bosch-Schule in Berlin-Reinickendorf. In einer gemeinsamen Anstrengung der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung und dem Bezirksamt Reinickendorf ist es gelungen, sämtliche Kreidetafeln der Schule durch insgesamt 22 elektronische interaktive Weißwandtafeln (Interactive Whiteboards) zu ersetzen. Die Carl-Bosch-Schule ist eine der neuen Integrierten Sekundarschulen (ISS), die mit dem Schuljahr 2010/2011 die herkömmlichen Haupt-, Real- und Gesamtschulen zu der zweiten - neben dem Gymnasium - einheitlichen und leistungsstarken Schulart in Berlin zusammenfassen. Die Schule ist eine der Modellschulen im Projekt "Pädagogische Schulentwicklung" für eigenverantwortliches Arbeiten u. Lernen. Sie bietet besondere Förderkurse für Legastheniker an und hat neben einer Basketball-Akademie Künstler und Musiker für ihren Ganztagsbetrieb gewinnen können. Die Carl-Bosch-Schule ist rollstuhlgerecht ausgestattet.
Staatssekretärin Claudia Zinke: „An der Carl-Bosch-Schule, einer Integrierten Sekundarschule, verbindet sich - wie an vielen Berliner Schulen - modernste Technik mit einem innovativen Schulprogramm auf der Grundlage unseres eEducation Berlin Masterplan“. Alle neuen Rahmenlehrpläne, so Claudia Zinke, zielen u. a. darauf ab, den Schülerinnen und Schülern methodisches Wissen und Lernstrategien zu vermittelt, mit deren Hilfe sie ihren individuellen Lernprozess selbstbestimmt steuern können. „Studien zeigen, dass die Arbeit mit digitalen Medien an den multimedialen Tafeln zur Steigerung der Motivation im Lernprozess beiträgt und unsere Lehrerinnen und Lehrer entlasten kann. Auch über den Unterricht hinaus wird das Whiteboard-Projekt Einsatz finden. Künftig wird es beispielsweise den Lehrerinnen und Lehrern möglich sein, Schülerinnen und Schülern, die am Unterricht nicht teilnehmen konnten, den erarbeiteten Stoff in Form der Tafelbilder per eMail nach Hause zu schicken.“
Die Staatssekretärin dankte dem Reinickendorfer Bezirksbürgermeister Frank Balzer und der Reinickendorfer Bildungsstadträtin Katrin Schultze-Berndt für die hervorragende Zusammenarbeit beim Zustandekommen des Projekts. Gleichzeitig bedankte sich Claudia Zinke bei Hartmut Becker von der Firma Promethean für das Engagement seines Hauses. Promethean hatte nicht nur der Carl-Bosch-Schule ein weiteres Interactive Whiteboard („ActivBoard“) kostenfrei zur Verfügung gestellt hat, sondern der Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung und dem Bezirksamt Reinickendorf jeweils einen Gutschein für ein weiteres Interactive Whiteboard („ActivBoard“) für eine Schule ihrer Wahl zur Verfügung gestellt.
Weitere Informationen zum „eEducation Berlin Masterplan“ finden sich unter:
www.berlin.de/sen/bildung/schulorganisation/computer_und_medien/
Mitteilung vom: 13.09.2010, 10:30 Uhr
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