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Board-Story

Dez03

Hurra! Die SMART-Boards sind da.

Thomas Iser aus Hamburg (Deutschland/Hamburg)
Hurra! Die SMART-Boards sind da.

Nach den Ferien war es endlich soweit. Unzählige riesige Schachteln auf den Fluren deuteten die große Veränderung schon an: Die neuen Tafeln waren da.
Das Warten hatte sich gelohnt. Mehr als zwei Drittel unserer Unterrichtsräume sind jetzt mit digitalen Tafeln ausgestattet; bis zum Ende des Schuljahres werden es sogar alle sein. Zwar gibt es an unserer Schule, einem kleinen traditionsreichen humanistischen Gymnasium im Herzen Hamburgs, bereits seit 2005 SMARTBoards, nun hat aber dieses faszinierende Medium auch die ganz normalen Klassenzimmer erreicht, wo der Großteil des Unterrichts unserer 600 Schülerinnen und Schüler und 40 Lehrkräfte stattfindet.

Diese Entwicklung begann zunächst mit der Teilnahme an einem "Probierprojekt".
SMART Technologies hatte interessierten Schulen angeboten, digitale Tafeln im Unterricht zu erproben. In einem Erfahrungsprojekt sollten Lehrerinnen und Lehrer die Einsatzmöglichkeiten der Boards erkunden und ihre Ergebnisse mit anderen Pädagogen austauschen. So kamen die ersten digitalen Tafeln in zwei unserer Fachräume. Anfangs haben nur Kollegen damit gearbeitet, die sowieso schon recht versiert am Computer waren und noch dazu das Glück hatten, in diesen Räumen regelmäßig zu unterrichten. Dieser Kreis weitete sich aber sehr bald aus. Einige Kollegen erwiesen sich dabei als echte Pioniere des "interaktiven" Unterrichts. Sie erstellten tolle Materialien und Konzepte, die sie sogar auf Bildungsmessen präsentieren konnten. Im Unterschied dazu waren unsere Schülerinnen und Schüler schon von Anfang an von den SMARTBoards völlig begeistert. Nicht zuletzt dies führte auch dazu, dass immer mehr Klassen häufiger mit digitalen Tafeln lernen wollten. Die Nachfrage war nicht mehr zu decken. Fast drei Jahre später entschied sich deshalb unsere Schulleitung und unser Kollegium mit überwältigender Mehrheit dafür, in alle Klassenzimmer digitale Tafeln zu installieren und den Weg zu einer wirklich modernen Medienausstattung zu gehen.

An Aufgaben mangelt es jetzt natürlich nicht. In Zukunft werden alle unsere Schülerinnen und Schüler lernen, kompetent mit digitalen Medien umzugehen.
In speziellen modularen Kursen aber vor allem auch durch den regelmäßigen Einsatz im Fachunterricht werden sie immer wieder mit und über digitale Medien lernen. Das Internet hat durch diesen Prozess nun ebenfalls in alle Klassenzimmer Einzug gehalten und wird zum regulären Medium und Unterrichtsgegenstand. Der Lernerfolg unserer Schüler wird dabei abgesichert durch ein klar gegliedertes Mediencurriculum. Da natürlich gerade auch unsere Lehrerinnen und Lehrer möglichst schnell lernen wollen, methodisch sinnvoll mit den neuen Tafeln umgehen, bieten wir gezielte Fortbildungen an.
Ein Großteil des Kollegiums lernt schon heute eifrig in Lehrerseminaren und in Arbeitsgruppen am Nachmittag, den Unterricht mit der digitalen Tafel neu zu denken.

Trotz der Herausforderung, die diese Umstellung für viele mit sich bringt, habe ich selten so viel Freude an etwas Neuem in einer Schule erlebt. Den Motivationsfaktor "Spaß am Lernen" haben wir seitdem auf unserer Seite; bei den Schüler genauso wie bei den Lehrern.

Ergänzende Informationen:

Schule:
Wilhelm-Gymnasium
Ort/Stadt:
Hamburg (Deutschland/Hamburg)
Schulart:
Gymnasium
Unterrichtsfach:
Medienberater/Eng/Ge/PGW
Jahrgangsstufe:
5-13
Verwendetes Whiteboard:

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