TIPP: Je weniger Schatten, desto besser
Nichts ist lästiger, als der Schatten auf der eigenen Tafelanschrift oder das unangenehme, kurzzeitige Blicken in den Projektorstrahl, wenn Sie sich wieder Ihren Schülern zuwenden. Auch die Schüler gewöhnen sich nicht so leicht dabei an die richtige Haltung. Prinzipiell auch hier: Je näher der Beamer am Board, desto weniger Schatten.
Hier unterscheiden wir grundsätzlich zwei Arten von Beamer: Den Kurzdistanzbeamer und den Ulterakurzdistanzbeamer. Beide gibt es für die Boardformate 4:3 und 16:10 bzw. 16:9. Werden die Kurzdistanzbeamer mit Hilfe eines Armes, der an die Höhenverstellung anmontiert und vom Board im entsprechenden Abstand von ca. 1.20 mittig hervorragt, montiert, Kommen die Ultrakurzdistanzbeamer fast ohne ausladenden Arm aus. Sie sind in unmittelbarer Nähe des Boards installiert und bieten im Gegensatz zum Kurzdistanzbeamer mehr Platz und weniger Angriffsfläche bei völlig heruntergefahrenem interaktiven Whiteboard. Hinzu kommt, dass beim Ultrakurzdistanzbeamer die Schattenwirkung um ein Erhebliches reduziert wird, da der Lichtstrahl fast senkrecht von oben auf die Tafel projiziert wird.
Sie müssen allerdings auch hier mit einem größeren Kostenaufwand rechnen. Insbesondere wenn Sie das Tafelformat 16:10 mit einem Ultrakurzdistanzbeamer bedienen möchten. Es ist allerdings zu erwarten, dass diese Beamerlösungen beim größerer Marktdurchdringung preislich sich noch ändern werden. Hinzuzufügen sei auch noch, dass die Beschaffung von Ersatzlampen, sich kostenmäßig ebenfalls auf die unterschiedlichen Lösungen niederschlägt und die Lampen für den Ultrakurzdistanzbeamer teurer sind.



